Microblading Augenbrauen Permanent MakeUp Essen-Byfang


Dauerhaftgepflegtes Aussehen mit Microblading

Wersich für Microblading entscheidet, ist gut beraten. DasKosmetikstudio Silkbrows bietet eine Vielzahl vonschonenden Behandlungen an und verschafft seinen Kunden einedauerhafte und optische Verbesserung der Augenbrauen. 

BewährteMethode mit nachhaltiger, voluminöser Wirkung

DieBlading Methode zur optischen Verschönerung der Brauen ist einebessere Alternative als die Wahl zum Permanent MakeUp. Beim Bladingnutzt man keine Pigmentiermaschine zur farblichen Verdickung, sondernbehandelt die Augenbrauen manuell mit einem Blade. Das Silkbrows-Studio fürMicroblading Essen-Byfang befasst sich schon lange mit dieser Behandlungund liefert stets ein optimales Ergebnis, welches sich sehen lassenkann. Durch die feinen Nadeln und der präzisen Verarbeitungerzielt man ein filigraneres und natürlicheres Ergebnis als beimbekannten Permanent MakeUp. 

Wer kann vombereits bewährten Verfahren des Bladings einen Nutzen ziehen?

DieAnwendung des Bladings ist eine perfekte Methode für alle, dieunter schmalen oder wenig bestückten Augenbrauen leiden. Deroptische Füller der Brauen ermöglicht mit wenig Aufwandeine große, länger bestehende Wirkung. Auch fürMenschen, die aufgrund einer Erkrankung Ihre Behaarung verlorenhaben, ist die Blading Behandlung empfehlenswert. 

Keine bösenÜberraschungen beim Blading

DasStudio in Essen-Byfang verfügt über sehr viel Erfahrung inSachen Blading. Die Kosmetikerin vor Ort sucht mit Absprache IhrerKunden die passende Farbpigmentierung aus. Die geschulteMitarbeiterin des Kosmetikstudios in Essen-Byfang prüft vorBehandlungsbeginn, ob man als Kunde keine allergische Reaktion aufdie Pigmente bekommt. Man braucht ungefähr 2-3 Sitzungen bis dasErgebnis perfekt ist. So kann man schon nach einemInformationsgespräch in Essen-Byfang abschätzen, ob ein Blading wirklich das Richtige ist. Je nach Hautbeschaffenheit undLebenswandel bleiben die Pigmente ungefähr 1-1,5 Jahre bestehen.Danach ist ein neuer Besuch im Kosmetikstudio in Essen-Byfang nötig,um die Farbe durch einen erneuten Einsatz der feinen Nadeln zuerneuern. 

Nachhilfe imperfekt gestylten Gesicht vom Fachteam in Essen-Byfang

Einweiteres Highlight in Sachen Blading ist die farbliche, dauerhafteBehandlung für die Lippen und die Augen.Wer kennt dasnicht, dass der Lippenstift verschmiert und die kussechtenLippenstifte nicht das versprechen, was sie eigentlich sollten. Hierkommt das Blading für die Lippen zum Einsatz. Besonders reizvollist es, sich die Farben für seinen Mund selbst auszusuchen.Dennoch sollte man auf den Rat des Fachteams für Microbladinghören und auf extravagante Farben für das Lippenbladingverzichten. Auch wenn das Dunkelrot auf den Lippen wirklich reizendaussehen kann, möchte man sich sicher bei einigenFreizeitaktivitäten oder im Job nicht dauerhaft als Vamp zeigen.Ein schönes Rosé oder ein Nudeton zaubern formvollendeteLippen. Das Gesicht wirkt frischer und jugendlicher. Die Lippenwirken voller ohne aufgepolstert zu wirken. Der Lippenrand wirdregelmäßiger und die Farbe bleibt endlich kussfest.DasKosmetikstudio in Essen-Byfang ist darüber hinaus auch spezialisiertauf das Bladen der Lidstriche. Durch Schlupflider oder öligeHaut auf dem Lid, oder auch durch das Reiben der Augen verschmiertder Lidstrich schnell. Am Ende eines Tages sieht man nur nochverwischte, schwarze Schminke, die meist als Augenrändergedeutet werden. Man sieht abgekämpft und müde aus. Um denganzen Tag vom frischen Aussehen träumen zu können undperfekt gestylt zu sein, gibt es das Blading für feine undfiligrane Lidstriche. Die Kosmetikerin formt den Lidstrich ganz nachIhren Wünschen, schwungvoll oder schmal.

Erstnach mehrmaliger Vorzeichnung und Überprüfung dergewünschten Lidstriche wird pigmentiert.

WennSie an der sanften Methode des Bladings interessiert sind, dann holenSie sich diesbezüglich Informationen und Ratschläge direktvom Fachmann der auf Microblading spezialisiert ist. Vereinbaren Sienoch heute einen Beratungstermin auf silkbrows.de.


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Infos zum Ortsteil Essen-Byfang

Früh-Geschichte

Die Äbtissin (Mechthild I.), eine Enkelin des Kaisers gründete um das Jahr 996 in ein Damenstift, in dem die unverheirateten Töchter des niederen Adels Aufnahme finden sollten. Dieses neue Stift musste zu seinem eigenen Unterhalt mit Gütern ausgestattet werden. Da die Stifte und hierzu keinen Raum liefern konnten, erhielt das Stift Rellinghausen die auf der anderen Ruhrseite gelegenen Gebiete von und sowie den angrenzenden und einige Höfe in Rellinghausen und im . In dieser Schenkungsurkunde taucht im Jahr 1124 erstmals der Name Rellinkuoser biefang auf. Es wird angenommen, dass die Freiherren von Hardenstein Byfang gründeten. Die Stiftsdamen ließen ihren weltlichen Besitz sowie die Gerichtsbarkeit durch einen Stiftsvogt verwalten.

Diese Vögte errangen mit der Zeit immer mehr Macht. Auch versuchte das Stift Rellinghausen, sich vom Stift Essen unabhängig zu machen. Nach langen Streitigkeiten zwischen dem Mutter- und dem Tochterstift kehrte man schließlich im Jahr 1661 mit einem Vergleich zum Mutterstift nach Essen zurück. Der Stiftsvogt hatte zuvor auf seine Erbvogtei verzichtet und als Entschädigung 1800 Thaler und die Byfang als eigenes Herrschafts- und Gerichtsgebiet als Lehen erhalten. Im 14. und 15. Jahrhundert gehörte Byfang zum – daher wird auch heute noch die Ruhr als nördliche Grenze des „Bergischen Landes“ gesehen.

Namensherkunft

Das Wort Byfang kommt sprachlich von befangen bzw. umfangen und bezeichnete eine Siedlung, die von einem Grundherren in einem Waldgebiet angelegt worden ist.

Eigenständigkeit und Gerichtsbarkeit

Der Grundherr war auch oberster Gerichtsherr, was erklärt, warum die Bauerschaft Biefang ein eigenes Gericht hatte. Richter war der Vogt des Stiftes Rellinghausen. Ort des Gerichtes war zunächst der Breuerhof Ecke Niederweniger Straße/Düschenhofer Wald, und später ein Gerichtshaus. Bis 1661 trug die Gerichtsbarkeit Byfangs die Essener . 1661 war die Gerichtsbarkeit Alexander von Drimborn zu Baldeney in einem Vergleich mit Fürstäbtissin Anna Salome zugestanden worden. Der letzte Richter (Franz Forst) wurde im Jahr 1805 ernannt. Das Byfanger Gericht hatte bis 1. Februar 1812 Bestand. Dann fiel der Bereich unter das Friedensgericht der französischen Gerichtsverfassung und 1815 wieder zu , gehörig unter das Landgericht . Das Byfanger Gericht wurde nach einem Brand 1817 abgerissen. Das Gerichtshaus diente auch als Gemeindehaus, in dem sich ein Großteil des gesellschaftlichen Lebens Byfangs abspielte und das somit lange Zeit politischer und sozialer Mittelpunkt der Bauerschaft war.

Ort des Gerichts und Alt-Byfang

Bei Bauarbeiten in den 1970er-Jahren brach ein Bagger in das unterirdische Verlies des Gerichts ein. Der aus Bruchstein gemauerte Raum war im unteren Bereich verputzt, die Deckenöffnung zugemauert. An das Gericht zu Byfang erinnert heute die Siedlung am Gerichtshaus. Das Gebiet, in dem das ehemalige Gerichtshaus stand, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus verkehrstechnischen Gründen dem Stadtteil Essen-Kupferdreh zugeschlagen. Die Gemarkung gehört indes weiterhin zum Stadtteil Byfang. Die historische Grenze zwischen Byfang und Kupferdreh (bis 1875: Hinsbeck (Ruhr)) bildete der hier verlaufende namenlose Bach, der heutzutage z. T. unterirdisch verläuft. Sein Verlauf ist auf der Höhe der Busdrehe der EVAG-Omnibus-Linie 155.

Die in diesem Zusammenhang Kupferdreh zugeschlagene Gegend der ehemaligen Herrlichkeit (altes Wort für freie gerichtliche Bauerschaft) wird heute umgangssprachlich Alt-Byfang genannt. Zu diesem Gebiet gehören die Byfanger Straße ab der Busdrehe der Buslinie 155, Bissenkamp, ein Teil der Straße Engelssiepen, Hirtental (ein Teil gehört auch heute noch zum Stadtteil E.-Byfang), Scharpenhang, Am Gerichtshaus (hier stand früher das Byfanger Gericht, das zugleich auch als Gemeindehaus diente; s. o.), Brackmannhang, Drimbornweg, Lothumweg, Niederweniger Straße (ungefähr ab Mündung Beisemannhang), oberer Schliepersberg, Am Stöcken sowie der mittlere/obere Reulsbergweg (ab den ersten Häusern im Wald, von oben kommend). Der oberste Reulsbergweg gehört auch heute noch zum Stadtteil Essen-Byfang.

Schulen

Ehem. Schulgebäude in Oberbyfang

Seit 1769 gab es in Oberbyfang einen ersten Schulbetrieb. Der Unterricht wurde jeweils in den Gehöften erteilt, der Schulmeister dort auch beköstigt und bezahlt. Schulpflicht gab es noch nicht, aber die Anfänge der Industrie durch den aufkommenden Bergbau gegen Ende des 18. Jahrhunderts forderten geschulte Kräfte. In dieser Zeit baute man das erste Schulhaus mit einer gemischten Klasse. Später wurde ein neues Schulgebäude errichtet, das schließlich vier Klassenräume und eine Lehrerwohnung hatte. Heute ist dieses Gebäude, das noch bis 1968 als Schule diente, ein Wohnhaus. Von 1968 bis 2007 war eine Taubenklinik des dort untergebracht. Aus mussten die Kinder bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts den weiten Weg zur Schule nach Oberbyfang in Kauf nehmen. Nachdem seit 1869 der Saal Sperrbaum (später Schnitzler) als Schule genutzt worden war, eröffnete man im November 1874 ein neues Schulgebäude. Die Schülerzahl in Unterbyfang stieg stetig an. Allein im Jahr 1904 wurden über 250 Schüler in nur vier Klassenräumen von vier Lehrern unterrichtet. Seitdem das Gebäude als Volksschule geschlossen ist, befindet es sich in Privatbesitz.

Kirchengeschichte und Kindergarten

Ursprünglich gehörte Byfang zur Pfarre . Der Weg dorthin war allerdings recht weit. So gründete man im Jahr 1898 einen Kapellenverein. Der damalige Wirt des heutigen Restaurants Schnitzler stiftete 1902 einen Bauplatz, auf dem 1928/29 die Kirche errichtet und am 12. August 1929 geweiht wurde, komplett aus gemauert, der damals in Steinbrüchen im Ruhrtal abgebaut wurde. Hinzu kam im Oktober 1945 ein Friedhof und 1973 der katholische Kindergarten. Im Jahre 2006 fusionierte die Pfarrgemeinde St. Barbara, Essen-Byfang (eigentlich nur Unter-Byfang (s. u.)), mit fast allen anderen katholischen Pfarr-/ Kirchengemeinden der Ruhrhalbinsel zur neuen großen Kirchen- und Pfarrgemeinde St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel. Mit der Ausnahme von Niederwenigern gehören alle Orte der Ruhrhalbinsel zu der neuen „Ruhrhalbinsel-Gemeinde“. Es gibt Bestrebungen, diesen orthografischen und lokal-kulturellen Fehler zu korrigieren und Niederwenigern in die Ruhrhalbinsel-Gemeinde umzupfarren.

Politische Neuzeit

Die Gemeinde Byfang gehörte im 19. Jahrhundert zunächst zur Werden. Seit dem 1. Oktober 1896 gehörte Byfang zur neuen Bürgermeisterei . Die Gemeinden Byfang und Kupferdreh wurden 1922 zur vergrößerten Gemeinde Kupferdreh zusammengeschlossen. Am 1. August 1929 wurde Kupferdreh samt Byfang in die Stadt eingemeindet, in der Byfang später wieder zu einem eigenen Stadtteil ernannt wurde.

Wappen

Wappen von Byfang

:„In Silber (Weiß) ein rotes Andreaskreuz, belegt linksschräg mit einem silbernen (weißen) Zepter und darüber rechtsschräg drei silberne (weiße) Rosen.“

Das Wappen wurde von entworfen und hatte nie offiziellen Charakter, wobei Byfang seit der Gründung bzw. Schenkung im Jahr 1124 ein Wappen innehatte. Dieses hatte dieselbe Form und ebenso drei Rosen. Statt Zepter wies das Ursprungswappen ein Schwert auf und war in den Farben Blau und Gelb gehalten. Das einzige Exemplar, welches es heute noch zu sehen gibt, ist in der Kerzenkapelle in Kevelaer verewigt (Anmerkung: In den Fenstern der Kerzenkapelle sind alle Wappen der traditionellen Pilgerorte, die nach Kevelaer pilgern (Byfang seit 1836), eingelassen.). Ende der 1980er Jahre schuf der Heraldiker für alle Essener Stadtteile Wappen. Sie sind inzwischen von der Essener Bevölkerung gut angenommen worden.

Das Wappen zeigt ein altes Rechtssymbol, ein , welches mit einem belegt ist. Diese Symbole deuten auf die gerichtliche Eigenständigkeit hin. Die Rosen stammen vom Wappen der Herren von , welche 1661 die Herrschaft Byfang vom Stift erhielten.

Byfang heute

Geografie und Charakter

Byfang, geprägt von Landwirtschaft, dörflichen Strukturen, aktivem Gemeinde- und Vereinsleben, gehört zu den dünn besiedelten Stadtteilen Essens.

An Byfang grenzen die Stadtteile im Nordosten (Grenze ca. bei den Straßen Deipenbecktal und Laurastraße), im Norden (Grenze ca.: der Straße Deipenbecktal), im Südwesten und Süden (Grenze ca.: Deilbach, Eisenhammerweg, Reulsbergweg, Düschenhofer Wald sowie die Bushaltestelle „Fahrenberg“ (Beginn der Kupferdreher-Straße)) sowie im Westen, wobei hier die die Grenze bildet. Im Osten grenzen die Stadtteile und Niederbonsfeld an Byfang, hier ist die Kohlenstraße die ungefähre Grenze.Fälschlicherweise weist das Ortseingangsschild der A44-Abfahrt auf den Stadtteil E.-Kupferdreh hin, obwohl hier Byfang ist. Kupferdreh beginnt erst ab der Ampel/ Bushaltestelle „Fahrenberg“. Die Langenberger Straße befindet sich an keinem Punkt in Kupferdreh. Straßen-NRW nimmt bei der nächsten turnusmäßigen Schildererneuerungen eine Verbesserung vor.

In dem hier skizzierten Gebiet leben ca. 2.100 Menschen, wovon am 31. März 2007 446 Einwohner evangelisch, 1251 römisch-katholisch und 421 andersgläubig waren.

Am liegt mit 181 Meter ü. der höchste Punkt der gesamten Ruhrhalbinsel. Damit ist Essen-Byfang (nach und Bredeney) der am dritthöchsten gelegene Stadtteil Essens bzw. befindet sich am Byfanger Wasserturm die dritthöchste Erhebung Essens. Der niedrigste Punkt des Stadtteils liegt mit 60 Meter ü. NN im westlichsten Ende von Byfang an der Ruhr in der Nähe der Anschlussstelle der sowie am Deilmannshof an der Nierenhofer Straße. Die katholische Kirche St. Barbara ist mit einer Höhe von ca. 130 m die am höchsten gelegene Kirche der Ruhrhalbinsel.

Das Straßennetz ist dem eher ländlich geprägten Stadtteil angepasst. An der Langenberger Straße in Byfang befindet sich die Auffahrt zur A44. Im Stadtteil verkehren die Omnibusse der und der der Linien 141, 177 (die Linie 155 endet an der Stadtteilgrenze), 180 und der Nachtexpress NE6 sowie die Schulbusse 15 zur Josefschule (Grundschule) im benachbarten Stadtteil und der E-Bus-Werden zum und zur Marienschule (Bistumsmädchenschule).

Kirche und Bildungseinrichtungen

In der jüngeren Vergangenheit besaß der Stadtteil Byfang zwei römisch-katholische Volksschulen (Grund- und Hauptschulen), die Schule Unter-Byfang am Nöckersberg und die Schule Ober-Byfang im heutigen Wohnpark Ober-Byfang (bis 2007 Taubenklinik). Byfang war somit in zwei Schuleinzugsgebiete aufgeteilt.

Zum Einzugsgebiet der Schule Unter-Byfang gehörte der Bereich des Stadtteils vom Fahrenberg über „Kleinheide“ („Kuhlhoff“) bis zur Bushaltestelle Engels, dann weiter bis zum Deipenbecktal und zur Ruhr. Zum Einzugsgebiet der Schule Ober-Byfang gehörte der Bereich des Stadtteils von Kleinheide bis zur heutigen Bushaltestelle Engels, dann weiter bis einschließlich Dattenberg (inklusive Kohlenstraße), von dort bis zum Deilmannshof bzw. Sportplatz Eisenhammer, weiter bis etwa zur heutigen Busdrehe 155 und zurück zur Kleinheide. In dieses Gebiet fällt u. a. der obere Teil des Reulsbergweges (etwa bis einschl. zu den ersten Häusern im Wald, von oben kommend), Teile der Niederwenigerstraße (etwa bis zum heutigen Lokal Bramsiepe), die gesamte Gegend um den ehemaligen Standort des Byfanger Gerichts (Am Gerichtshaus, Hirtental, etc.) und Teile der Byfangerstraße (von der Busdrehe 155 bis zum Düschenhofer Wald). Dieses Gebiet – auch Alt-Byfang genannt – gehört seit 1920 verkehrstechnisch großteils dem Stadtteil Kupferdreh an, obwohl die Gemarkungen der Grundstücke weiterhin zu Byfang zählen. Gerichtshaus war zudem das ehemalige Gemeindehaus Byfangs, in dem das gesellschaftliche Leben stattfand.

Neben den beiden katholischen Schulen existierte eine evangelische Grundschule an der Langenberger Straße nahe der heutigen Auffahrt auf die .

Im Zuge der Schließungen aller Zwergschulen verschwanden die drei Schulen aus dem Stadtteil. Heute gehen die Byfanger Kinder zur katholischen St.-Josef-Grundschule im benachbarten Stadtteil . Kleinkinder gehen in den römisch-katholischen Kindergarten Essen-Byfang.

Der Stadtteil ist umgangssprachlich in zwei Teile aufgeteilt: Unterbyfang und Oberbyfang. Die jeweiligen Gebiete sind nahezu deckungsgleich mit den ehemaligen Einzugsgebieten der beiden katholischen Schulen.

Das Gebiet der St.-Barbara-Kirche des Pfarrbezirks (ugs.: Gemeinde) St. Josef Byfang/ Dilldorf/ Kupferdreh der Pfarrgemeinde/ Pfarrei St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel war bis zum 1. April 2008 eine eigenständige Pfarrgemeinde (St. Barbara, Essen-Byfang).

Nach der Einrichtung der katholischen Pfarrgemeinde St. Barbara (1929) war Byfang auch kirchlich aufgeteilt. Unterbyfang wurde zur St. Barbara-Pfarrgemeinde, Oberbyfang blieb bei der „Mutterpfarre“ St. Mauritius-Niederwenigern-Byfang.

Von den (im Jahr 2000) ca. 1300 Katholiken des Stadtteils gehörten gut tausend zu St. Barbara. Die Kirchenaustrittsquote (bis zum Umstrukturierungsbeginn) in Byfang war eine der niedrigsten des Bistums. Seit der Umstrukturierung hat sich dies ein wenig geändert.

In den folgenden Jahrzehnten (nach 1929) wurden einige Straßenzüge Oberbyfangs in weitere/andere Pfarrgemeinden „umgepfarrt“. St. Josef-Kupferdreh, St. Barbara-Byfang und St. Engelbert-Niederbonsfeld. Zu St. Josef gehörte nach der Umpfarrung der obere und mittlere Reulsbergweg, die obere Niederwenigerstr./obere Byfanger Straße (Gegend um das „Byfanger Gerichtshaus“ bis auf eine Höhe zur Busdrehe der EVAG-Buslinie 155) sowie die obere und mittlere Deile. Zu St. Engelbert gehörte nach der Umpfarrung die Gegend „Am Dattenberg“ (inkl. der unteren Kohlenstraße), die untere Deile sowie die Siedlungen am Eisenhammer-Sportplatz/Deilmannshof. Zu St. Barbara (Unterbyfang) wurden die Anwohner des Düschenhofer-Waldes umgepfarrt. Die restlichen Teile (Ober-)Byfangs, die obere Bredde, Am Byfanger Wasserturm usw., blieben bei St. Mauritius Niederwenigern. Somit war der Stadtteil die meiste Zeit des letzten Jahrhunderts in vier kath. Pfarrgemeinden aufgeteilt. Nach der Umstrukturierung sind es noch zwei: Kirchen-/Pfarrgemeinde/Pfarrei Peter und Paul, Hattingen (mit dem Pfarrbezirk St. Mauritius u. a. inkl. St. Engelbert) und St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel (mit dem Pfarrbezirk St. Josef u. a. inkl. St. Barbara).Die meisten katholischen Bewohner Oberbyfangs, bzw. des gesamten Stadtteils Essen-Byfang, sind heutzutage ins Gemeindeleben an der St.Barbara-Kirche, der Stadtteilgemeinde Byfang bzw. dem Pfarrbezirk St. Josef integriert und gehen dort zu den Hl. Messen.

Die evangelischen Bewohner des Stadtteils gehören kirchlich allesamt zur evangelischen Kirchengemeinde Byfang-Kupferdreh.

Vereine, Gruppen, Verbände und das soziale Netz

Byfang hat ein engmaschiges soziales System, das über Jahrzehnte gewachsen und dessen Zukunft eng mit der St.-Barbara-Kirche als Dorfmittel- und Identifikationspunkt des Stadtteils verbunden ist. Auf dem Bistum Essen sowie der Pfarr-/Kirchengemeinde („Pfarrei“) St. Josef, Essen Ruhrhalbinsel liegt dabei große Verantwortung, da die St.-Barbara-Kirche nur noch Filialkirche/-gemeinde ist. Bei einer Schließung könnte mittelfristig das soziale System Byfangs – die Stadtteilgemeinde – so nicht bestehen bleiben.

Im Stadtteil existiert eine Vielzahl von Vereinen, Verbänden und Gruppierungen. Unter anderem der Dilettantenverein Wohltun Byfang (Karnevals- und Theaterverein), der Reiterverein Byfang, die „Junge Gemeinschaft Byfang“ (engagiert sich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (U30er) und unterstützt bestehende Gruppierungen der Jungen-Gemeinde-Arbeit), der Rassegeflügelzuchtverein Byfang und Umgegend, der Verein Hornus Byfang, der Schachverein „Germania“, der Ponyverein Byfang, eine Kapelle (Richter), der Schützenverein Weidmannsheil Byfang und dem Sportverein (Fußball, Badminton, Gymnastik, Tennis, Volleyball) „Sportgemeinschaft (SG) Kupferdreh-Byfang e.V.“.

Neben dem Förderverein St. Barbara Byfang e. V., der unter anderem den Martinszug, das „Barbarafest“ und das „Byfanger Bergfest“ ausrichtet, existieren als kirchliche Verbände die (KJG) Essen-Byfang, die (kfd) Essen-Byfang (ehemals: Mütterbund). Darüber hinaus sind zahlreiche Gruppen und Gemeinschaften aktiv: Die „Kevelaer Wallfahrtsgemeinschaft Essen-Byfang“, der Kindergarten Essen-Byfang, die -Essen-Byfang, der ökumenische Eine-Welt-Stand Ruhrhalbinsel (urspr. Byfang-Kupferdreh) und viele weitere Gemeinschaften und Arbeitskreise (u. a. Tischtennis-, Koch-, Senioren-, Nähkreise, u.v.m.).

Ferner sind die musikalischen Gruppen „Kirchenchor St. Barbara“, „Barbarachor“, „Kinderchor Byfang“, das Gesangsduo „Dunkel Blond“ und die Bands „Fein-Herb“, „Under Cover“, „Eltern-Band“ (des Kindergartens) sowie „Byfanger Band“, in Byfang ehrenamtlich aktiv.

Außerdem verfügt Byfang über eine Freiwillige Feuerwehr, die 1909 gegründet wurde und fester Bestandteil des sozialen Netzes des Stadtteils ist, in dem die FF-Byfang viele soziale Aufgaben im Stadtteil Essen-Byfang – neben den Alltagsaufgaben einer Feuerwehr – wahrnimmt.

Literatur

  • Johann Rainer Busch: Kupferdreh und seine Geschichte. (mit Byfang und Dilldorf), Essen 2008, .
  • Klaus Kohl: Byfang an der Ruhr (Die politische Gemeinde Byfang und die Pfarrgemeinde St. Barbara) Essen 2011,

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